Forschungsgruppe Rekonfigurierbare und Eingebettete Systeme

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Ziel der Forschungsgruppe RES (Rekonfigurierbare und Eingebettete Systems, vormals "Anwendungsspezifische Rechner") ist es, optimierte Rechnersysteme für spezielle Anwendungsbereiche zu entwerfen und aufzubauen. Dies umfasst die Entwicklung von Hardwaresystemen und von Softwarewerkzeugen zur Spezifikation und Test der Systeme sowie Anwendungssoftware. Zentrales Forschungsthema der Gruppe ist hierbei der Einsatz von rekonfigurierbarer Hardware auf Basis von FPGA (Field Programmable Gate Array)-Bausteinen.

Neben eingebetteten Systemen, z.B. für Datenerfassungsanwendungen, sind Koprozessorarchitekturen für hybride Implementierungen, z.B. als PC-Beschleuniger, von besonderem Interesse. Die Forschungsgruppe ist mit entsprechenden Entwicklungen an verschiedenen Physik-Experimenten beteiligt (ATLAS, XFEL).

Die Konfiguration von FPGAs wird meistens in einer Hardwarebeschreibungssprache (VHDL, Verilog) definiert. Ein weiteres Ziel der Forschergruppe ist daher die Entwicklung von Werkzeugen, die eine einfachere, softwareartige Programmierung der FPGA-Systeme ermöglicht, z.B. durch angepasste Compiler oder Schaltungsgeneratoren. Ein Generator für komplexe Fließkommarechenwerke wird im GRACE-Projekt zur Beschleunigung hydrodynamische Simulationen eingesetzt. Eine Familie von FPGA-Koprozessoren (MPRACE-1, MPRACE-2, MPRACE-3 in Planung) wird für das Rapid-Protoyping und für verschiedene Anwendungen eingesetzt.

Relevante Vorlesungen finden Sie unter http://asc.ziti.uni-heidelberg.de/lsf/

Die Forschergruppe ist an den Lehrstuhl Application Specific Computing angeschlossen.

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